Zur Geschichte
Die Gemeinschaft wurde im Jahre 1850
in Züllchow bei Stettin als Ausbildungsstätte für Diakone
gegründet.

Neben der Ausbildung zum Religionslehrer waren die Diakonenschüler
gleichzeitig Erzieher für Kinder und Jugendliche, die in den Züllchower
Anstalten betreut wurden. So waren von Anfang an Praxis und Theorie auf
das Engste miteinander verbunden. Der Tag begann stets mit einer gemeinsamen
Andacht. Frühstück, Unterricht, Arbeitseinsätze, alles
wurde in der Gruppe getan.
So wuchs bereits während der Ausbildung eine Gemeinschaft zusammen,
in der sich ein jeder auf den anderen verlassen konnte. Auch im geistlichen
Leben waren alle "eine Familie".
So ist die Bezeichnung "Brüder", die Diakone untereinander
gebrauchen, nicht nur biblisch hergeleitet (nach Mat. 23.8),
sondern sie ist im gemeinsamen Leben gewachsen.
Nach 1945 begann die Ausbildung neu in Züssow bei Greifswald. Auf
dem Land der Kirchgemeinde begann der Aufbau der Züssower Diakonie-Anstalten.Das
bewährte Prinzip der Verbindung von theoretischer Wissensvermittlung
und praktischer Arbeit wurde auch hier fortgesetzt. In den Häusern
der Altenpflegeheime, bei Praktika in Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen
sammelten die Auszubildenden wichtige Erfahrungen für den zukünftigen
Dienst.
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Die Schürze
war viele Jahre
die typische Arbeitskleidung der Diakone |
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Das Bild
entstand
Mitte der
Fünfziger Jahre
in Züssow |
Heute arbeiten Züssower
Diakone in Gemeinden und sozialen Einrichtungen auf den verschiedensten
Fachgebieten in der gesamten Bundesrepublik. Untereinander halten sie
Verbindung durch regelmäßige regionale Treffen (Konvente) und
eine jährliche Vollversammlung (Brüder- und Schwesterntag) in
Züssow.
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